Die Enstehung des Ortsnamens

Die erste urkundliche Nennung fand nach einer Annahme des von Hammerstein-Loxten in der Schenkungsurkunde des Billunger Herzogs statt. Dort war der Name “Vathenbike” zu lesen. Weitere Nennungen in den Jahren:
1060 Withinbizi, 1330 Wichtenbeke, 1416 Wichtenbeke, 1452 Wichtenbecke, 1546 Wichtenbecke

Historie

1004

schenkt der Billuger Herzog die curtis (hof) in Gerdau dem Kloster St. Michael in Lüneburg, das dafür 513 Pfund Silber dem Fürsten zurückgibt. Bis nach Vathenbiki sollen alle Höfe und Hörige dem Kloster zu Eigen sein.

1060

König Heinrich IV. schenkt, um seine Gegner, die Billunger, zu schädigen, dem Bischoff von Verden die Magetheide, die bis zum Back (oder Ort) Vathenbiki reicht. Die nächste Erwähnung mit der Form Withinbizi zeigt, dass es sich um Wichtenbeck handeln muss.

1259

Herzog Albert schenkt dem Kloster Ebstorf zwei Häuser (wahrscheinlich Nr. 1 und Nr. 10), dafür soll es Messen für die herzogliche Familie lesen lassen.

1296

Kloster Ebstorf gibt im Tausch dem Johann von Lindede ein Haus in Wichtenbeck und bekommt dafür einen Hof in Baven (später aber vermutlich an Ebstorf zurückgefallen).

1340

Aus dem Lehnregister der Herzöge: Segeband von Berges Sone H. hat einen Mann to Wichtenbiki.

1384

Die von dem Berge verpfänden dem Bürgermeister Albert Hoyke in Lüneburg in Arendorf und Wichtenbeck für 43 Mark.

1391

Albert Hoyke verkauft an den Kirchherren (Pastor) H. von Winkhusen in Eimke zwei Höfe in Wichtenbeck und Arendorf. Es handelt sich ohne Zweifel um die Höfe Nr. 5 und Nr. 8. Die Kate Nr. 5 ist sicherlich ein altes Zubehör zum Vollhofe Nr. 8.

Karte um 1837

1429

Mehrere von dem Brede verzichteten gegen 16 Mark auf das Vorkaufsrecht an dem “Osterhofe” in Wichtenbeck (Hof Nr. 1)

1430

Die Domina von Ebstorf bestimmt die Abgaben des Osterhofes für die Lithurgie (aber der Convent scheint nicht damit einverstanden zu sein, denn:)

1439

Margarethe von Wenden , Piorin von Ebstorf, bestimmt über die Verwendung einer Rente aus dem Hof in Wichtenbeck für liturgische Aufgaben.

1511

Otto VI. v. Estorff wird mit dem unter dem 22.04.1487 genannten Höfen in Wichtenbeck und Eimke belehnt.

1546

Wichtenbecke 9 Höfe, 1 wüster Hof, 1 Kothe

 

1598

In diesem Jahre muss Kloster und Amt Ebstorf die reichen Einkünfte aus dem Dorf Wichtenbeck dem Günstling des Herzogs übergeben.
Seitdem und bis in die neueste Zeit hat das Geschlecht von Weyhe in Eimke sie besessen

1639

Ambts Bodenteich Wichtenbeck (Hofnummern in Klammern)

Kreisarchiv Uelzen

 

Riecher, Hof (8)

 

Holste, Hof (1)

 

Kruckenberg, Halbhof (? wüster Hof)

 

Müller, wüster Hof (9)

 

Schröder, Hof (4)

 

Holste, wüster Hof ?

 

Hillmer, Hof (5)

 

Oldeweth, Hof (2)

 

Peter Hilmer, Hof (2)

 

Hans Hobermann (3), Carsten Bolzmann (7), ist wüste

 

Hans Hoyer mit Riechers

 

Peter Meyer mit Carsten Schröder

 

2 Pferde, 40 Rinder, 22 Schweine, 283 Schafe, 206 ein Halb Hintem Einfall, 33 Fuder Wiesenwachs.

Startseite     Impressum     Datenschutz     Kontakt